Vattenfall will handeln statt wegsehen

Die Initiative „Handeln statt wegsehen“ hat mit Vattenfall einen neuen Partner gewonnen.

Die ersten Qualifizierungsmaßnahmen für Auszubildende und Ausbilder/innen des Unternehmens haben bereits stattgefunden. Im aktuellen Firmen-Newsletter spricht VDK-Geschäftsführerin Bianca Klose über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Vattenfall.

Frau Klose, warum gibt es den Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) und welche Aufgabe hat er?
Der VDK unterstützt gezielt Engagement für Demokratie im Alltag. Unser wichtigstes Projekt ist die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR). Sie berät alle Menschen, die Probleme mit Neonazis, Antisemitismus oder Rassismus haben, egal, ob in Kreuzberg oder Lichtenberg. Wir helfen, passgenaue Handlungsstrategien zu finden, leisten Aufklärungsarbeit mit Broschüren und Workshops. Entscheidend ist, dass wir für jeden Möglichkeiten des Engagements aufzeigen. Jeder kann sich auf seine Weise ganz unterschiedlich einbringen.

Wie wichtig ist Ihnen dabei das Engagement von Vattenfall?
Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sind Probleme, die alle Menschen in der Stadt angehen. Wenn große Unternehmen sich eindeutig positionieren, übernehmen sie für das Zusammenleben in der Stadt Verantwortung. Das ist ein ganz wichtiges Signal. Die Sensibilisierung für das Thema bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollte dabei immer der erste Schritt sein.

Wie arbeiten Vattenfall und der Verein dabei zusammen?
Vattenfall will sich stärker gegen Rechtsextremismus engagieren und ist an uns herangetreten. Ausbilder und Auszubildende des Unternehmens wurden von uns daraufhin zum Thema in Workshops fortgebildet. Vattenfall beteiligt sich auch an der Kampagne unserer Initiative „Handeln statt wegsehen“. Hier arbeitet unter anderem der Handelsverband Berlin-Brandenburg mit den Gewerkschaften Hand in Hand gegen Rassismus in den Unternehmen.